Die nächste Enttäuschung: Kosten fürs Verfüllen der Baugrube

Wer hier regelmäßig mitliest weiss, dass wir sehr überrascht und enttäuscht über die zusätzlichen Kosten beim Ausheben der Baugrube waren. Nun kam die Rechnung für das Verfüllen der Baugrube, und die war dann nochmal saftiger: über 2000 Euro zusätzlich. Die Arbeit war auch aufwändiger, da der verfüllte Boden ja verdichtet werden muss. Das Argument von Massivhaus Rhein-Lahn diesmal: die Baugrube wird nur bis zu dem ursprünglichen Bodenniveau kostenfrei aufgefüllt. Da das Bodenniveu bei uns hinterher fast einen Meter höher liegen soll als vorher blieb also ein guter Batzen an uns hängen mit dem wir nicht gerechnet haben. Und mit diesem letzten Argument wird dann das Versprechen aus den Verkaufsgesprächen, dass keine zusätzlichen Kosten auf uns zukommen wenn kein Aushub abtransportiert und entsorgt werden muss, endgültig unmöglich. Denn wenn man einen Keller baut muss der Aushub davon ja irgendwo hin. Entweder man fährt ihn weg oder man kommt beim Verfüllen zwangsläufig auf ein höheres Bodenniveau als vorher.

Der Witz: der Mutterboden, immerhin nochmal etwa 60 Kubikmeter, liegt immer noch auf dem Nachbargrundstück. Bis der da liegt wo er hin soll kostet es also nochmal.

Ein Gedanke zu „Die nächste Enttäuschung: Kosten fürs Verfüllen der Baugrube“

  1. Bei anderen Generalübernehmern wie z.B. Viebrockhaus geht man mit den Bauherren wirklich Punkt für Punkt durch, welche zusätzlichen Kosten neben dem Hausbau zu erwarten sind. Also auch solche Dinge wie: Plasterarbeiten, Kosten durch Vermesser, Statiker usw. Hier wird von Viebrockhaus recht großzügig bemessen, damit man auf der sicheren Seite ist. Dafür muss man aber nicht fürchten, am Ende zu wenig Geld eingeplant zu haben.
    Man hat dann zwar erst mal einen erschreckend hohen Zusatzbetrag für die „Nebenkosten“ auf einem Blatt stehen, der im ersten Moment vielleicht auch abschreckend ist (bei uns waren es 50.000€). Aber rückwirkend betrachtet, ist das einfach umsichtig und ehrlich. Was bringt es, etwas schönzurechnen, wenn den Bauherrn nach Vertragsunterzeichnung die Zusatzkosten von den Füßen haut. Massivhaus Rhein-Lahn wirbt unter anderem damit, das so viele Zusatzkosten wie Bauwasser/Baustrom, Grobabsteckung durch Vermesser usw. übernommen werden. Das ist ja auch wirklich toll. Aber was die Subunternehmer dann für Extraarbeiten nehmen, dass ist wirklich extrem viel.
    Nachdem wir uns auch mit anderen Unternehmen (z.B. Gartenbauern) unterhalten haben und erzählt haben, dass Herrn Kuhn sich den Tag LKW-Nutzung mit fast 700 € bezahlen lassen hat, waren alle überrascht.
    Vor allem, wenn schon der erste Schritt (nur die Erdbauarbeiten) einen 3000€ extra kosten und man weiß, dass man mit dem Bauen ja gerade erst angefangen hat, dann wird einem wirklich Angst und Bange….. *Nachfinanzierung wir kommen*?

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